Welche Neuerungen der Koalisationsvertrag mit sich bringt: Baukindergeld, neue Grundsteuer und Evaluierung der Mietpreisbremse

Was soll sich 2018 laut Koalisationvertrag in der Immobilienbranche ändern? Hier die wichtigsten Punkte:

  • Einführung des Baukindergeldes
    Familien mit Kindern sollen mit 1.200 Euro pro Kind und Jahr für die Dauer von zehn Jahren beim Einfamilienhausbau oder -kauf gefördert werden. Dies gilt für Familien mit einem zu versteuernden Haushaltseinkommen von bis zu 75.000 Euro pro Jahr. Ein Freibetrag von 15.000 Euro pro Kind ist dabei vorgesehen.
  • Grundsteuer C
    Ungenutztes Bauland soll stärker besteueert werden, um Grundstückseigentümer zum Bauen zu bewegen und Spekulationen einzudämmen.
  • Grunderwerbsteuer
    Die Bundesländer sollen die Möglichkeit erhalten, den erstmaligen Grunderwerb von der Grunderwerbsteuer freizustellen
  • Schaffung von Wohnraum
    Der soziale Wohnungsbau soll mit zwei Milliarden Euro gefördert werden, während für frei finanzierte Wohnungen im unteren Preisegment zusätzlich zur linearen Abschreibung eine bis Ende 2021 befristete Sonderabschreibung von fünf Prozent jährlich eingeführt werden.
  • Mietpreisbremse
    Vermieter sollen verpflichtet werden, neuen Mietern die Vormiete offenzulegen.
    Qualifizierte Mietspiegel sollen gestärkt werden und deren Bindungszeitraum von zwei auf drei Jahre verlängert werden.